Die beste Basissation für einen kurzen Trip Richtung Dschungel ist wohl die „Hakuna Matata“-Lodge zwischen Archidona und Tena. Nachdem wir über Fastnacht dort ein paar schöne Tage verbracht hatten, schleppten wir nun auch unseren Besuch dorthin.
Unser neues Haus mit Außentoilette 😉 – nicht ganz, nur der Schattenparkplatz in Puerto Ahuano, dem Startpunkt für die Kanufahrt über den Rio Napo zum Parque AmaZOOnico.
Am Fluss schuften die Goldsucher.
Schöne rote Bäume… [Hinweise auf korrekte botanische Bezeichnung werden gerne entgegengenommen!]
Im AmaZOOnico begrüßt uns der Tapir.
Vorsicht vor den Affen in Misahualli! Diesmal haben wir die freilebenden Affen in Misahualli mal richtig in Aktion beobachten können. Und die Warnungen waren gerechtfertigt. Zuerst waren sie ganz nett. Manu hat ihnen eine Banane hochgereicht und so weiter, aber dann hat einer gesehen, dass Manu auch eine Cola-Flasche in der Hand hatte, und zigmal schneller als man mit über dreißig noch reagieren kann, hatte der Affe Manu auch schon die Flasche aus der Hand gerissen und sie auf den Baum geschleppt. Allerdings musste er nach intensivem Schlagen, Schütteln und Draufspringen erkennen, dass er sie wohl nicht würde aufkriegen:


Eine Autoreifenhängebrücke am Fluss unterhalb der Lodge.
Blick von der Autoreifenhängebrücke auf den Flussstrand.
In der Lodge hat uns ein Mitarbeiter gezeigt, wie man aus getrockneten Kakaobohnen einen superleckeren Schoko-Nachtisch machen kann:
1. Man nehme trockene Kakaobohnen und röste sie in einer unbeschichteten Pfanne.
2. Man puhle die Schale von den heißen Bohnen ab, ohne sich die Finger zu verbrennen.
3. Man drehe die geschälten Bohnen durch einen Fleischwolf. Achtung: Schwitzgefahr!
4. Man verrühre die Kakaopampe mit Zucker und Milch und koche das ganze unter ständigem Umrühren auf.
5. Abgießen, mit frisch gepflückter Banane anrichten, fertig!
