El Pase del Niño in Cuenca

In Cuenca findet am 24. Dezember der sog. Pase del Niño statt. Das ist ein großer Umzug zu Ehren des Jesuskindes. Familien, Gruppen und Institutionen nehmen daran teil, in traditioneller Tracht, als heilige Familie verkleidet oder mit geschmückten Wagen, die oft mit „Opfergaben“ behängt werden. Diese reichen vom Lutscher bis zum ganzen Hornado-Schwein. Hier die Eindrücke:

Cuenca bei Nacht:

Auf dem Weg zwischen Cuenca und Gualaceo kann man traditionelles Weberhandwerk in der Casa Museo de la Makana sehen:

In Gualaceo gab es interessante Wand- und Palmengemälde, auch einen Pase del Niño und Zeitdifferenzen:

Zum Strand in Ecuador

Da unser geplanter Kurzurlaub am Strand im Oktober wegen des Generalstreiks und der Demonstrationen ausfallen musste, holten wir ihn über das verlängerte Wochenende der Fiestas de Quito nach. Wir fuhren über Santo Domingo de los Tsáchilas in Richtung Strand zwischen Pedernales und Cojimíes.

Sobald man die Serpentinen runtergefahren ist, warten auch schon einladende Restaurants am Straßenrand. Immerhin sieht man, wo das Fleisch herkommt:P1290540In Santo Domingo haben wir den größten Ficus aller Zeiten gesehen:P1290605Wir übernachteten im kleinen Hotel Playa Cristal (Bewertung: eher eingeschränkt zu empfehlen) direkt am Meer:P1290629Der Strand vor dem Hotel ist so breit, dass man dort gut Fußball spielen kann:P1290655P1290634In Cojimíes ist es vor allem an Feiertagen weniger idyllisch:P1290691In diesem schönen Haus am Strand gibt es/gab es/sollte es laut Aufschrift geben: eine Handywerkstatt, Duschen und Wackelpudding:P1290684Außerdem gibt es Kokosplantagen …P1290707… Schilderwälder …P1290731… und Holzhandlungen, bei denen man Baumscheiben für Tischplatten erstehen kann:P1290722

Carmina Burana

In diesem November wurde wieder Carmina Burana aufgeführt. Manu singt im Chor der Deutschen Schule und diesmal war auch Maristela im Kinderchor mit auf der Bühne, zwei Mal in der Casa de la Musica in Quito …P1290317… und einmal im Colegio Shakespeare in Tumbaco:P1290337

Dominikanische Republik

In den Herbstferien haben wir Oma und Opa in der Dominikanischen Republik besucht und uns dort ein wenig umgesehen.

Die Altstadt von Santo Domingo ist durchaus sehenswert. Hier gibt es einige der ältesten Gebäude des spanischen Kolonialreiches, wie z. B. das Museo de las Casas Reales:P1280751Dort war auch der Sitz der Real Audiencia. Der Gerichtssaal sah ungefähr so aus:P1280771In diesem Haus hat Kolumbus gewohnt, bevor er wieder nach Spanien zurück musste:P1280743Unten sieht man das Haus seines Bruders:P1280764Zumindest in der Bronzeausführung ist Kolumbus aber immer noch da:P1280741

Ansonsten gab es noch ziemlich große Blätter in der Lobby unseres Hotels…P1280730… jede Menge Ananas …P1280847… Kabelsalate in Betonpfosten an der Straße …P1280823… und viele Indizien, die nahelegen, dass es wohl keinen TÜV geben kann:P1280848

Nach drei Tagen Stadt haben wir uns dann zum Strand auf der Halbinsel Samaná bei Las Terrenas aufgemacht. Und das ist es, wofür die Dominikanische Republik – zurecht – berühmt ist:P1280966P1290081P1290130P1290092P1290122P1290082

Auch bei Regen kann man es – auf der Terrasse eines Ferienhauses – gut aushalten:P1290068

P1290192Umso besser, wenn abends auch noch die Bar geöffnet ist.

Ach so, eins hätte ich noch fast vergessen: Das Hinten Mitfahren!P1280851P1290079

Puerto Rico und Guadeloupe

Will man von Ecuador nach Deutschland, liegt die Karibik ja auf dem Weg. Also haben wir im Juli dem Heimaturlaub noch zwei Zwischenstationen vorgeschaltet: Puerto Rico und Guadeloupe.

PUERTO RICO

Nach unserer Ankunft in San Juan sind wir direkt weitergereist zur vorgelagerten Insel Vieques. Dort wollten wir den Leuchtplankton sehen. In einer Bucht in Vieques leben Mikroorganismen, sog. Dinoflagellaten, die bei Bewegung des Wassers ein blaugrünes Licht aussenden. Da man dieses nächtliche Schauspiel aber leider nicht fotografieren kann, gibt es nur Bilder bei Tageslicht.

Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer. Man fliegt mit einer Britten-Norman Islander mit Kapazität für 9 Passagiere:P1260456 P1260459Jeder darf ins Cockpit, die Räder sind kaum größer als die unseres Ford Explorer und man kann sogar das Fenster aufmachen. P1260463Auf Vieques gibt es neben der sog. „Bio-Bay“ auch wunderschöne Strände, die immer wieder von wilden Pferden besucht werden:P1260468P1260522Manchmal muss man mit dem Abduschen eben warten, bis die Pferde getrunken haben. Es ist definitiv nicht überlaufen und man findet immer einen gemütlichen Schattenplatz unter einer Palme.P1260497P1260516P1260500P1260530

Nächste Station auf unserer Rundfahrt in Puerto Rico war die Stadt Ponce im Süden der Insel. Dort gibt es nicht besonders viel zu sehen außer der berühmten alten Feuerwehrstation …P1260540… und einem Kunstmuseum:P1260616

Danach fuhren wir in den Westen der Insel in den gemütlichen Strandort Rincón. Hier ein Blick auf die Hotelanlage:P1260632Hier ist die Westspitze Puerto Ricos:P1260639Es war kein Zufall, dass Anfang der 60er hier im extremen Westen möglichst weit weg von San Juan ein kleines Atomkraftwerk gebaut wurde. Zum Glück ist die Anlage nicht mehr in Betrieb, aber sie gibt heute dem sog. Domes Beach sein skurriles Aussehen:P1260645P1260671Weitere Eindrücke aus der Umgebung:P1260715P1260720P1260670P1260705Hier gibt es ein kleines Haus, quadratisch, eine Palme an jeder Ecke, Rasen frisch gemäht, zu verkaufen:P1260763Außerdem mit Blick auf die in Puerto Rico endemische Spiralpalme (Diese Information ist nicht belegt.)P1260767

In den Bergen in der Mitte der Insel gibt es ein riesiges Radioteleskop, das einmal das größte der Welt war und vor allem durch seinen Einsatz im James Bond-Film Golden Eye berühmt wurde, das Arecibo Observatory:P1260805Der Spiegel hat einen Durchmesser von 305 Metern. In 137 Metern Höhe hängt die 800 Tonnen schwere Instrumentenplattform. P1260787P1260799In der ganzen Anlage sind jede Menge Stahlseile verbaut:P1260790Im Kontrollzentrum laufen uralte Rechner, manche schon seit über 20 Jahren ohne Unterbrechung:P1260771

Puerto Ricos Hauptstadt San Juan ist vor allem berühmt für seine schön renovierte koloniale Altstadt:P1260844P1270007P1270061P1270046P1270044P1260845P1260822
Diese Statue erinnert an den Gründer San Juans und Entdecker Floridas, Juan Ponce de León.P1270090Es ist schwierig zu fotografieren, aber das Pflaster der Altstadt schimmert ganz blau.

Eine Straße der Altstadt ist mit quer gespannten Schirmen geschmückt:P1270024Da diese Straße zum Gouverneurspalast führt und die Leute gerade gegen ihren korrupten Gouverneur zu demonstrieren begannen, war sie aber abgesperrt:P1270027

Als Wahrzeichen der Stadt gilt die Festung El Morro auf einer Halbinsel im Norden der Altstadt.P1270114P1270148P1270115 P1270116P1270134Nicht nur die Besichtigung ist interessant, sondern die Lage der Festung auf einem Felsen am Ende des weiten baumlosen Glacis sorgt auch für großartige Ausblicke:P1260991P1270012P1260948Zwischen Festung und Meer liegt der alte Friedhof und das berüchtigte Viertel La Perla, auf dessen bunt bemalte Dächer man hinabsieht:P1270112 P1270106P1270069

Außerdem gab es in San Juan Wandgemälde …P1260836P1260890… Kunstmuseen …P1260869P1260870und Outdoor-Bibliotheken.P1260891

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GUADELOUPE

Eigentlich hat es uns nur nach Guadeloupe verschlagen, weil man von dort aus sehr günstig den Atlantik überqueren kann, aber die Insel ist wunderschön und auf jeden Fall eine eigene Reise wert. Wir waren zuerst in Le Gosier:P1270170 P1270177 P1270180Dieses putzige Inselchen heißt Îlet du Gosier: P1270188 P1270192Übrigens: In Guadeloupe hat man oft die Küche auf dem Balkon, so wie hier in unserem Hotel:P1270215

Selbstverständlich darf bei einem Karibikinselurlaub auch eine Destilleriebesichtigung nicht fehlen. Diesmal waren wir auf Guadeloupe in der Brennerei Boulogne in der Nähe der Hauptstadt Basse-Terre. Das Besondere an der Rumherstellung auf Guadeloupe und Martinique ist, dass sie den Rum direkt aus dem frischen Zuckerrohrsaft destillieren und nicht wie in fast allen anderen Destillerien auf der Welt aus Melasse. Das nennt man dann Rhum Agricole.P1270307P1270313 P1270323 P1270328 P1270340

Letzte Station auf Guadeloupe war das Fort Royal Resort im Nordwesten der Insel:P1270349P1270344P1270362P1270360Das Hotel liegt in der Nähe des Örtchens Deshaies, das dem ein oder anderen aus der Krimiserie „Death in Paradise“ bekannt sein könnte. In der von der BBC produzierten Serie muss ein englischer Kommissar auf einer fiktiven Karibikinsel Mordfälle lösen. Fast alle Folgen spielen in Deshaies und Umgebung.P1270511P1270413Die Polizeistation der Serie ist in Wirklichkeit das Pfarrbüro. Das Gebäude trägt aber die Plakette „Honoré Police“, die es als Filmkulisse kenntlich macht.P1270414Auch die Restaurants bzw. Bars, in denen sich das Team nach erfolgreich gelöstem Fall zu einem Drink zusammenfindet, gibt es wirklich:P1270435P1270428Auch der berühmte Strand Plage de Grand Anse kam in einer Folge vor:P1270409

Zum Schluss noch meine Lieblingspalme bei Tageslicht und im Sonnenuntergang:P1270375P1270456
Au revoir, Guadeloupe!P1270461Ah nein, einen habe ich noch … ein tropisches Briefkastenarrangement:P1270448

Cayambe – Inti Raymi

Um die Zeit der Sommersonnenwende (Inti Raymi) feiern die indigenen Gemeinschaften ihre großen Feste – so auch in der Stadt Cayambe. Dort schauten wir uns den traditionellen Umzug im Rahmen der „Fiestas de San Pedro y del Sol“ an. Aus den umliegenden Dörfern ziehen Tanz- und Musikgruppen in die Stadt, wo sich am Ende alle auf dem heiligen Hügel Puntziatzil versammeln:P1260242P1260265 P1260333 P1260332 P1260317Diese Dame trägt eine Trinkflasche aus Meerschweinchen.P1260311  P1260260P1260253P1260248P1260306Katholische und indigene Traditionen vermischen sich seit hunderten von Jahren.

Auf dem Weg durch die Stadt haben wir das wahrscheinlich schmalste Haus von Cayambe gesehen:P1260277

Auch die Kleinen sind mit dabei:P1260309P1260299P1260268

P1260256  P1260356P1260343Auf dem Hügel flattert die Wiphala, die Flagge der indigenen Völker der Anden.P1260342Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt mit Hornado:P1260314

Und wenn man nicht zu Fuß gehen will zum großen Fest, dann kann man auch … genau! Hinten mitfahren:P1260226 P1260235

Verschiedenes im Juni

Maristela war auf eine Schaumparty eingeladen: P1260096 P1260120P1260078Nicht weniger spektakulär als der Schaum waren die beiden Motivtorten, die Manu für die Geburtstagskinder gemacht hatte:P1260046

Außerdem waren wir im Zirkus …P1260147

… haben eine interessante Erdbeere gefunden …P1250997

… und wir haben mit unseren Schülern eine staatliche Schule bei Cayambe besucht:P1250886 P1250888P1250894

Cayambe ist auch berühmt für seine bizcochos (seine „Kekse“). Wir finden sie allerdings immer noch nicht so berauschend. Hier ist eine bizcocho-Bäckerei:P1250938 P1250942

Cayambe liegt in der Nähe des Äquators. Und im Gegensatz zu Mitad del Mundo liegt das Monument Quitsato auch wirklich auf der Nullinie. Das GPS kann sich dann nicht so richtig entscheiden, ob es Nord oder Süd anzeigen soll und springt immer hin und her:P1250945 P1250946

Abgesehen davon fährt man in Cayamber auch hinten mit, wenn man die Gelegenheit dazu hat:P1250889

Guagua Pichincha

Der Hausberg von Quito hat zwei Gipfel, den Rucu Pichincha und den Guagua Pichincha (4776m). Letzterem haben wir einen Besuch abgestattet. Man kann bei trockenem Wetter mit dem Auto bis zum refugio (ca. 4500m) hochfahren. Von dort sind es dann noch wenige hundert windige und steile Meter bis zum Kraterrand. Als wir oben ankamen, sahen wir – nichts. Der Nebel bzw. die Wolken waren so dicht, dass man vom Krater nichts erkennen konnte. Dafür war die Aussicht von oben runter um so schöner. P1250548 P1250555 P1250584 P1250589P1250558P1250567P1250569

Etwas außerhalb des kleinen Örtchen Lloa, von dem aus man zum Guagua Pichincha fährt, liegt die schöne Hacienda La Antigua (mit Restaurant).P1250599 P1250622

St. Lucia – Grenada – Barbados

In den Osterferien haben wir drei Inseln der kleinen Antillen besucht. Den Anfang machten wir in

ST. LUCIA

Mit der karibischen Fluggesellschaft LIAT bewegt man sich zwischen den Inseln:P1240502 P1240505Ausblick von unserem Hotel in St. Lucia P1240513 P1240536Maristela hatte viel Spaß im Wasserpark am Reduit Beach. P1240540Das war das Haus des Litertaturnobelpreisträgers Derek Walcott. St. Lucia hat nur 160.000 Einwohner, aber schon zwei Nobelpreisträger – neben Derek Walcott noch Sir William Arthur Lewis (Wirtschaft) – hervorgebracht und hat damit nach den Färöer-Inseln die meisten Nobelpreisträger pro Einwohner. P1240551 P1240555Auf dem Friedhof am Vigie Beach ruht man wirklich sehr idyllisch.

Das Wahrzeichen von St. Lucia sind die Pitons, zwei kegelförmige alte Vulkankerne in der Nähe des Ortes Soufrière im Südwesten der Insel:P1240603P1240615P1240643 Auch das lokale Bier ist nach ihnen benannt:P1240609

Auch sehr bekannt ist die Marigot Bay – eine kleine Bucht mit einem winzigen Traumstrand, der nur per Boot zu erreichen ist:P1240761P1240767P1240793Die Bucht diente 1967 als Kulisse für den Film Doctor Dolittle.

Sonstige Impressionen aus St. Lucia:P1240728 P1240731 P1240734 P1240736P1240718P1240717P1240630P1240594
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Auf den karibischen Inseln scheint die Entsorgung von Fahrzeugen so teuer zu sein, dass man sie lieber in die Landschaft integriert:P1240737 P1240740P1240739

Das folgende ist kein Schrottplatz sondern die Rum-Destillerie, in der u. a. Chairman’s Reserve hergestellt wird:P1240808

Außerdem lernten wir in St. Lucia noch zwei Früchte kennen …P1240871… den wax apple (dt. Javaapfel, Rosenapfel oder Wachsapfel) – Bewertung: lecker …P1240872... und den custard apple – Bewertung: na ja.

 

GRENADA

Folgende schöne Strände können wir in Grenada empfehlen: P1240980 P1250014La Sagesse Beach

P1250080 P1250083Magazine Beach

P1250125 P1250145und Grand Anse.

Auch die Hauptstadt St. George’s ist durchaus einen kleinen Rundgang wert:P1250057P1240879 P1240880 P1240886Wer will, kann dort sogar Schnitzel essen:P1240873

Auf dem Belmont Estate gibt es neben Kakao… P1240915 P1240920… Muskatnuss …P1240910 … Cashew …P1240912 … und einer anderen Frucht, deren Namen uns leider entfallen ist …P1240913… auch lustige Ziegen:P1240952

Sonstige Impressionen aus Grenada:P1250039P1250063P1240969P1250117

 

BARBADOS

In Barbados hatten wir ein wundervolles Ferienhäuschen:P1250176P1250163P1250171P1250161P1250177P1250522

In Barbados gibt es natürlich auch Strände und Rum-Destillerien:P1250475Foursquare DistilleryP1250252P1250258Die Destillerie (oben) von St. Nicholas Abbey (unten)P1250239

Bathseba Beach im Osten der Insel:P1250197 P1250203 P1250204

Bottom Bay:P1250388 P1250401 P1250440 P1250442

Also starring:P1250241Muschelbilder  P1250192Brotfruchtbäume      P1250231Windmühlen (wurden früher für die Zuckerproduktion verwendet) P1250313 P1250315 P1250333Wachwechsel P1250342ein Haus, in dem George Washington mal Urlaub machte P1250346Gebäude des Parliament of Barbados, eine der ältesten gesetzgebenden Versammlungen des Commonwelath (tagt seit 1639) P1250347
Nelson-Statue (fast 30 Jahre älter als die berühmte Nelson Column auf dem Trafalgar Square in London)P1250380 FrangipaniP1250183PalmenidyllP1250194und Zores!

Last but not least wird auch auf den Antillen hintenmitgefahren:P1240571P1240596P1240806P1240893 P1240900 P1240904 P1240905