Mompiche

Mit Oma und Opa ging’s zum Ende der Sommerferien noch ein paar Tage ans Meer. Mompiche ist ein winziges Dörfchen. Rund herum gibt es viel Meer, viele Palmen und eine nette Cabaña-Anlage direkt am Strand. Die Hütten liegen so direkt am Strand, dass man mit dem Auto über den Strand fahren muss. Das geht auch nur zu bestimmten Tageszeiten, wenn die Furt nicht zu viel Wasser führt.P1100197P1100200

P1100278Entweder du läufst vorm Tsunami weg oder du surfst auf der perfekten Welle – in Mompiche alles eine Frage der Perspektive.P1100223 P1100217 P1100207 P1100204Was man in Mompiche so machen kann? Seafood essen, Cocktails trinken, abhängen, baden, Mückenspray auftragen … P1100318… Tiere beobachten …P1100309… Sandburgen bauen … (Es gibt pechschwarzen Sand!)P1100276… oder eine Stadtbesichtigung machen.

Im Oriente

Die beste Basissation für einen kurzen Trip Richtung Dschungel ist wohl die „Hakuna Matata“-Lodge zwischen Archidona und Tena. Nachdem wir über Fastnacht dort ein paar schöne Tage verbracht hatten, schleppten wir nun auch unseren Besuch dorthin.

P1100161Unser neues Haus mit Außentoilette 😉 – nicht ganz, nur der Schattenparkplatz in Puerto Ahuano, dem Startpunkt für die Kanufahrt über den Rio Napo zum Parque AmaZOOnico.P1100155P1100131Am Fluss schuften die Goldsucher.P1100149 Schöne rote Bäume… [Hinweise auf korrekte botanische Bezeichnung werden gerne entgegengenommen!]P1100143Im AmaZOOnico begrüßt uns der Tapir.

Vorsicht vor den Affen in Misahualli! Diesmal haben wir die freilebenden Affen in Misahualli mal richtig in Aktion beobachten können. Und die Warnungen waren gerechtfertigt. Zuerst waren sie ganz nett. Manu hat ihnen eine Banane hochgereicht und so weiter, aber dann hat einer gesehen, dass Manu auch eine Cola-Flasche in der Hand hatte, und zigmal schneller als man mit über dreißig noch reagieren kann, hatte der Affe Manu auch schon die Flasche aus der Hand gerissen und sie auf den Baum geschleppt. Allerdings musste er nach intensivem Schlagen, Schütteln und Draufspringen erkennen, dass er sie wohl nicht würde aufkriegen:P1100170 P1100169 P1100165

 

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Eine Autoreifenhängebrücke am Fluss unterhalb der Lodge.P1100110Blick von der Autoreifenhängebrücke auf den Flussstrand.

In der Lodge hat uns ein Mitarbeiter gezeigt, wie man aus getrockneten Kakaobohnen einen superleckeren Schoko-Nachtisch machen kann:

1. Man nehme trockene Kakaobohnen und röste sie in einer unbeschichteten Pfanne.P11001762. Man puhle die Schale von den heißen Bohnen ab, ohne sich die Finger zu verbrennen.
3. Man drehe die geschälten Bohnen durch einen Fleischwolf. Achtung: Schwitzgefahr!P11001804. Man verrühre die Kakaopampe mit Zucker und Milch und koche das ganze unter ständigem Umrühren auf.P11001845. Abgießen, mit frisch gepflückter Banane anrichten, fertig!P1100185P1100191

Otavalo

Farben und Formen auf dem Markt in Otavalo:P1090996 P1090995 P1090993 P1090999 P1090997Lecker Hornado …P1100002Davon will das Kind auch was haben:P1100004

Bei Otavalo gibt es eine Vogelauffangstation, auch bekannt als „Parque Condor“. Dort kann man Weißkopfadler, Kondore und ihre Artgenossen sehen:P1100058Das Gehege des Kondors ist leider so klein, dass er kaum fliegen kann. Wenn er genug Anlauf geholt hat, kann er noch die Flügel ausbreiten, aber dann muss er schon wieder bremsen.P1100052Ich freue mich ja normalerweise nicht so über Verbotsschilder, aber dieses hier ist schon ganz sympathisch:P1100006Wahrscheinlich landen sonst die Adler auf dem Selfie-Stick!

Cotopaxi

Für den Tag, an dem wir von Baños zurück nach Quito fahren wollten, wurde ein landesweiter Generalstreik ausgerufen. Die Streikenden blockierten auch weite Teile der Panamericana und da es eigentlich nur diese eine Verkehrsader im Hochland gibt, mussten wir eine Ausweichstrecke suchen. Da fiel uns der Cotopaxi-Nationalpark ein. Wir wollten sowieso mit unseren Gästen dorthin. Da wussten wir noch nicht, dass am Tag danach der Vulkan seinen eruptiven Prozess beginnen würde, d.h. er fing an, Asche auszuspucken und der Nationalpark wurde gesperrt. Hier also die letzten Bilder vom Cotopaxi aus der Nähe und mit sauberem Schnee:P1090947P1090954Der Parkplatz unterhalb der Schutzhütte.P1090942Manche fahren mit dem Taxi zum Cotopaxi.

 

Baños

Mit meinen Eltern, meiner Patentante und ihrem Mann fuhren wir nach Baños. P1090919P1090861Im Gegensatz zum trockenen Quito ist dort auch im August noch alles grün und es gibt jede Menge Wasserfälle …P1090866
… die Cascada de la Virgen …P1090882…ein namenloser Wasserfall am Rio Pastaza …P1090895
… und der Pailón del Diablo.P1090888Zu letzterem kann man über mehrere Hängebrücken hinwandern. Wenn man zurück will, sollte man unbedingt das folgende sprachlich kreative Hinweisschild beachten:P1090913So sieht die Produktion von Melcocha aus. Die zähe Zuckermasse wird stundenlang gedreht, geschlagen und gezogen, bis sie zu Bonbons, Stängchen o.ä. verarbeitet werden kann.P1090862

Nevados

Das schöne Augustwetter haben wir genutzt, um die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel (Nevados) zu genießen. Von Quito aus (Panecillo) konnten wir den Cotopaxi …P1090850… und sogar den Antisana sehen. Der zeigt sich nur sehr selten mal:P1090846P1090851P1090852Außerdem zeigte sich auch der Cayambe als dritter im Bunde:P1090841Auf der Fahrt nach Mitad del Mundo sahen wir sie wieder …P1100571… den Cayambe…P1100545… und den Antisana.