Jahreswechsel in Cuenca

In Cuenca haben wir den Jahreswechsel verbracht:P1040834 P1040837Hier ein Foto der wunderschönen Kathedrale:P1040528P1040524
Die Altstadt von Cuenca wirkt im Vergleich zu Quito sehr europäisch, sehr aufgeräumt und sehr entspannt.

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Falls man Rechtsberatung braucht, hat man kurze Wege zum Anwalt, keine Rezeption, kein Fahrstuhl, kein Sekretariat, ja noch nicht mal eine Tür … also gewissermaßen der walk-in-Anwalt.

P1040610 P1040589 P1040585Manche Räume im Museum für moderne Kunst versprühen einen gewissen DDR-Charme.P1040527
Wie aktuell wohl die Informationen sind, die man hier eventuell bekommen kann …

und wo wie wir gerade bei freundlichen und gemütlichen Orten sind ….P1040843
… wir fanden den Namen sehr passend.

Cuenca ist auch bekannt für seine Hut-Manufakturen. Hier werden sog. „Panama-Hüte“ hergestellt. Sie werden aus Toquillastroh gefertigt, sind luftig und leicht und angenehm zu tragen. Da die Hüte früher nur über Panama in die USA und den Rest der Welt exportiert wurden, bekamen sie den eigentlich falschen Beinamen „Panama-Hut“, obwohl sie aus Ecuador kamen.P1040666P1040668 P1040667

 

Auch in Cuenca gab es einen prächtigen Festumzug zu Ehren des Jesuskindes:P1040648 P1040644 P1040639 P1040636 P1040635 P1040633 P1040629 P1040622

In Ecuador ist es zu Sylvester Brauch, sog. año viejos zu verbrennen. Das sind Strohpuppen, die entweder lebenden Personen ähnlich sehen oder auch Monster oder Comic-Figuren darstellen. Man kann sie komplett kaufen oder Körper und Gesicht selbst zusammenstellen:P1040539 P1040542P1040662Hier brennt schon einer!P1040661In der Altstadt von Cuenca wurden auch überlebensgroße año viejos aufgebaut.P1040656Viele schnallen sich ihr año viejo auch auf die Motorhaube oder aufs Autodach.

Für die Sylvesternacht haben wir uns ein Zimmer mit Aussicht reserviert (Hotel Zahir, 6. Stock – Empfehlung!):P1040517P1040772Prooschd Neijoor – wie der Saarländer sagt!

 

 

Auf der Straße der Vulkane

Die Panamericana von Quito nach Cuenca wird auch Straße der Vulkane genannt, weil man auf diesem Weg an einigen eben solchen vorbeikommt. Wir haben uns am zweiten Weihnachtstag auf den Weg gemacht.

Eindrücke vom Weg:

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Am Chimborazo:

Man fährt um die Kurve und auf einmal ist er da: der Chimborazo, mit 6310m höchster Berg Ecuadors.

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P1040202Dort oben am Chimborazo leben Vicuñas, Verwandte der Lamas.

Auf den Märkt in Riobamba und Licto:

P1040358Will man Seil kaufen, wird es gleich auf Wunsch zugeschnitten und die Enden mithilfe der Kerze verschmolzen.P1040359Bananen werden direkt aus dem LKW verkauft.P1040357Wer hat Lust auf Fleisch?
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Gleich zum hier Essen … P1040281P1040282
… oder lieber ein frisch aufgeschlitztes Kaninchen für zuhause?

Schöner anzusehen sind sicherlich die Textilien:P1040260 P1040259 P1040255 P1040253 P1040250

In Riobamba auf dem Markt kann man auch nähen lassen:P1040249 P1040246

P1040273Diese Uhren sind garantiert wasserdicht!

P1040373La Iglesia de Balbanera – 1534 erbaut und damit wohl die älteste Kirche auf ecuadorianischem Boden liegt an der Laguna Colta in der Nähe von Riobamba.

In Riobamba ist auch auf der Straße die Verpflegung gesichert:P1040422Hier gibt’s Zuckerrohrsaft.P1040420Ein Mango-Auto fährt durch die Gegend.P1040272

Oder man kauft Trauben und Grenadillas aus der Schubkarre.

P1040366Diese Schoten mit pelzigen Früchten kann man auch überall kaufen.

Seit wenigen Jahren fährt in Ecuador auch wieder ein Zug. Zwar ist es nur ein Touristenzug, aber die Gleise zwischen Quito und Guayaquil sind wieder befahrbar. Man kann die ganze Reise machen oder kleinere Etappen fahren. Die ecuadorianische Regierung hat viel Geld in neue Bahnhöfe investiert und macht kräftig Tourismuswerbung mit dem „Tren Ecuador“. Oft fährt allerdings nur eine Art Schienenbus, wie hier am Bahnhof bei der Laguna Colta:P1040382Unten sind die Weichen am Bahnhof Urbina, am Fuß des Chimborazo, zu sehen. Wenn gerade kein Zug fährt – es fährt nur einer am Tag – passen die Lamas auf, dass nichts passiert:P1040296Zum Bahnhof Urbina gehört auch eine „Posada del Tren“ und ein kleiner Souvenirladen. Hier kann man Kunsthandwerk aus Tagua kaufen. Das ist ein Palmensamen, der sehr hart ist und verarbeitet und ungefärbt fast wie Elfenbein aussieht. Hier sieht man eine Tagua-Werkstatt:P1040309 P1040308

Ingapirca

Etwa 1,5 Stunden nördlich von Cuenca liegt Ingapirca, die größte Inka-Ruine von Ecuador. Wer hier etwas nach Art von Machu Picchu erwartet, wird enttäuscht sein, aber die relativ kleine Anlage ist trotzdem sehr interessant, insbesondere weil man hier auch die besondere Technik der Steinbearbeitung der Inkas sehen kann:P1040494 P1040457 P1040447

Die Posada Ingapirca (s.o., im Bild sieht man die typischen Cañari-Hüte, die in dieser Gegend zur lokalen Tracht gehören) können wir zur Übernachtung nicht empfehlen. Die etwas heruntergekommenen, kalten Zimmer sind viel zu teuer für das, was sie bieten.

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Wer will, kann bei Ingapirca schon mal anfangen, Quechua zu lernen P1040497Unterhalb der Ruinenanlage gibt es eine eindrucksvolle Felsformation, die aussieht wie ein Gesicht.

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Seit der Verbreitung des Mobiltelefons ist dieser private Telefonverleih wohl nicht mehr in Betrieb.

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Dafür kann man beim Taxi-Stand in Alausí noch ohne Handy telefonieren.

Umzüge für das Jesuskind

Zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es immer wieder mal Umzüge zu Ehren des Jesuskindes, wie hier in und um Riobamba. Offenbar werden diese Umzüge von einzelnen Familien gesponsert. Diese Familie bildet den Schluss eines Umzuges und trägt das Jesuskind. Bei den Kostümen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: P1040344 P1040338 P1040336 P1040335 P1040334 P1040333 P1040327P1040350P1040351

Weihnachtszeit

Traditonelle mitteleuropäische Weihnachtsstimmung kommt hier nicht unbedingt auf. Schließlich ist das Wetter ja im Dezember genauso frühlingshaft bis sommerlich wie in allen anderen Monaten des Jahres. Trotzdem wird Weihnachten natürlich ausgiebig gefeiert ….

P1030767… mit dem Weihnachtsprogramm des Kindergartens …P1030737… mit dem Schulchor (Manu singt auch mit, 3. v. r.) …P1030730… mit dem Schulorchester …P1030713… mit einem Auftritt einer Schülerband beim Weihnachtsbasar …P1030678… mit einem Adventskalender am Esszimmerfenster …P1040131 P1040132… einem Adventskranz …P1030675
… mit Riesenweihnachtsbäumen in den shopping malls …
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… mit lebensgroßen Krippenfiguren vor den shopping malls (die Palmen waren schon da!) …
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… und natürlich mit Schlangestehen an der Kasse am 23.

Zum Cotopaxi

Am Tag vor Heiligabend haben wir mit Freunden einen Ausflug zum Cotopaxi gemacht und wir hatten ziemlich viel Glück. Der Vulkan zeigt sich nur selten so frei. Meistens liegt der Gipfel in den Wolken.
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P1040054Rechts kann man den Weg für den Aufstieg zum Gipfel erkennen.

P1040046Sehr geehrte Werbe-Abteilung von Ford, gegen entsprechende Gebühr dürfen Sie das Foto für ihren Katalog verwenden … na ja, dafür ist der Wagen wohl doch zu staubig.  P1040033Famile Busche auf dem Weg in die Wolken. P1040034Mit dem Auto kann man bis auf einen Parkplatz unterhalb der Schutzhütte fahren. Da ist man schon ca. 4600m hoch. Es ist eisig kalt und die Luft ist so dünn, dass man sich nur wie in Zeitlupe bewegen kann.

Impressionen aus Quito

Da Quito von Bergen umringt ist, gibt es auch viele schöne Aussichtspunkte, wie z.B. den Parque Itchimbía auf einer Anhöhe östlich der Altstadt:
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Dort gibt es einen wunderschönen Glaspalast, in dem manchmal Veranstaltungen stattfinden.
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P1030634Man kann die Basilica del Voto Nacional gut sehen. Sie wurde zwischen 1892 und 1909 erbaut und erinnert daran, dass 1873 unter Präsident García Moreno der Staat Ecuador als „Herz-Jesu-Republik“ geweiht wurde.P1030631
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Mittagspause …
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… Feierabend.

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El Santuario de Guápulo – Eine Klosteranlage aus dem 17. Jahrhundert im Stadtviertel Guápulo, das am Steilhang zwischen Quito und dem Tal liegt.
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Vor der Kirche steht die Statue von Francisco de Orellana, der 1541 von Quito aus Richtung Osten gezogen ist, um Eldorado zu finden. Das hat nicht ganz geklappt. Dafür ist er heute berühmt als erster Mensch, der den gesamten Amazonas befahren hat. Auch eine ecuadorianische Provinz und eine Stadt sind nach ihm benannt.

Fiestas de Quito

Zur Erinnerung an die Gründung durch die Spanier am 6. Dezember 1534 feiert die ecuadorianische Hauptstadt in der ersten Dezemberwoche die „Fiestas de Quito“. Es gibt unzählige Kulturveranstaltungen, Feste, die traditionellen offenen Partybusse („Chivas“) fahren nachts durch die Stadt und die Gebäude sind mit Fahnen geschmückt, wie hier der Präsidentenpalast:P1030614