In Cuenca haben wir den Jahreswechsel verbracht:
Hier ein Foto der wunderschönen Kathedrale:

Die Altstadt von Cuenca wirkt im Vergleich zu Quito sehr europäisch, sehr aufgeräumt und sehr entspannt.

Falls man Rechtsberatung braucht, hat man kurze Wege zum Anwalt, keine Rezeption, kein Fahrstuhl, kein Sekretariat, ja noch nicht mal eine Tür … also gewissermaßen der walk-in-Anwalt.
Manche Räume im Museum für moderne Kunst versprühen einen gewissen DDR-Charme.
Wie aktuell wohl die Informationen sind, die man hier eventuell bekommen kann …
und wo wie wir gerade bei freundlichen und gemütlichen Orten sind ….
… wir fanden den Namen sehr passend.
Cuenca ist auch bekannt für seine Hut-Manufakturen. Hier werden sog. „Panama-Hüte“ hergestellt. Sie werden aus Toquillastroh gefertigt, sind luftig und leicht und angenehm zu tragen. Da die Hüte früher nur über Panama in die USA und den Rest der Welt exportiert wurden, bekamen sie den eigentlich falschen Beinamen „Panama-Hut“, obwohl sie aus Ecuador kamen.

Auch in Cuenca gab es einen prächtigen Festumzug zu Ehren des Jesuskindes:

In Ecuador ist es zu Sylvester Brauch, sog. año viejos zu verbrennen. Das sind Strohpuppen, die entweder lebenden Personen ähnlich sehen oder auch Monster oder Comic-Figuren darstellen. Man kann sie komplett kaufen oder Körper und Gesicht selbst zusammenstellen:

Hier brennt schon einer!
In der Altstadt von Cuenca wurden auch überlebensgroße año viejos aufgebaut.
Viele schnallen sich ihr año viejo auch auf die Motorhaube oder aufs Autodach.
Für die Sylvesternacht haben wir uns ein Zimmer mit Aussicht reserviert (Hotel Zahir, 6. Stock – Empfehlung!):
Prooschd Neijoor – wie der Saarländer sagt!

































Hier gibt’s Zuckerrohrsaft.
Ein Mango-Auto fährt durch die Gegend.
























… mit einem Auftritt einer Schülerband beim Weihnachtsbasar …
… mit einem Adventskalender am Esszimmerfenster …






















