Auf der Straße der Vulkane

Die Panamericana von Quito nach Cuenca wird auch Straße der Vulkane genannt, weil man auf diesem Weg an einigen eben solchen vorbeikommt. Wir haben uns am zweiten Weihnachtstag auf den Weg gemacht.

Eindrücke vom Weg:

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Am Chimborazo:

Man fährt um die Kurve und auf einmal ist er da: der Chimborazo, mit 6310m höchster Berg Ecuadors.

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P1040202Dort oben am Chimborazo leben Vicuñas, Verwandte der Lamas.

Auf den Märkt in Riobamba und Licto:

P1040358Will man Seil kaufen, wird es gleich auf Wunsch zugeschnitten und die Enden mithilfe der Kerze verschmolzen.P1040359Bananen werden direkt aus dem LKW verkauft.P1040357Wer hat Lust auf Fleisch?
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Gleich zum hier Essen … P1040281P1040282
… oder lieber ein frisch aufgeschlitztes Kaninchen für zuhause?

Schöner anzusehen sind sicherlich die Textilien:P1040260 P1040259 P1040255 P1040253 P1040250

In Riobamba auf dem Markt kann man auch nähen lassen:P1040249 P1040246

P1040273Diese Uhren sind garantiert wasserdicht!

P1040373La Iglesia de Balbanera – 1534 erbaut und damit wohl die älteste Kirche auf ecuadorianischem Boden liegt an der Laguna Colta in der Nähe von Riobamba.

In Riobamba ist auch auf der Straße die Verpflegung gesichert:P1040422Hier gibt’s Zuckerrohrsaft.P1040420Ein Mango-Auto fährt durch die Gegend.P1040272

Oder man kauft Trauben und Grenadillas aus der Schubkarre.

P1040366Diese Schoten mit pelzigen Früchten kann man auch überall kaufen.

Seit wenigen Jahren fährt in Ecuador auch wieder ein Zug. Zwar ist es nur ein Touristenzug, aber die Gleise zwischen Quito und Guayaquil sind wieder befahrbar. Man kann die ganze Reise machen oder kleinere Etappen fahren. Die ecuadorianische Regierung hat viel Geld in neue Bahnhöfe investiert und macht kräftig Tourismuswerbung mit dem „Tren Ecuador“. Oft fährt allerdings nur eine Art Schienenbus, wie hier am Bahnhof bei der Laguna Colta:P1040382Unten sind die Weichen am Bahnhof Urbina, am Fuß des Chimborazo, zu sehen. Wenn gerade kein Zug fährt – es fährt nur einer am Tag – passen die Lamas auf, dass nichts passiert:P1040296Zum Bahnhof Urbina gehört auch eine „Posada del Tren“ und ein kleiner Souvenirladen. Hier kann man Kunsthandwerk aus Tagua kaufen. Das ist ein Palmensamen, der sehr hart ist und verarbeitet und ungefärbt fast wie Elfenbein aussieht. Hier sieht man eine Tagua-Werkstatt:P1040309 P1040308

Ingapirca

Etwa 1,5 Stunden nördlich von Cuenca liegt Ingapirca, die größte Inka-Ruine von Ecuador. Wer hier etwas nach Art von Machu Picchu erwartet, wird enttäuscht sein, aber die relativ kleine Anlage ist trotzdem sehr interessant, insbesondere weil man hier auch die besondere Technik der Steinbearbeitung der Inkas sehen kann:P1040494 P1040457 P1040447

Die Posada Ingapirca (s.o., im Bild sieht man die typischen Cañari-Hüte, die in dieser Gegend zur lokalen Tracht gehören) können wir zur Übernachtung nicht empfehlen. Die etwas heruntergekommenen, kalten Zimmer sind viel zu teuer für das, was sie bieten.

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Wer will, kann bei Ingapirca schon mal anfangen, Quechua zu lernen P1040497Unterhalb der Ruinenanlage gibt es eine eindrucksvolle Felsformation, die aussieht wie ein Gesicht.

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Seit der Verbreitung des Mobiltelefons ist dieser private Telefonverleih wohl nicht mehr in Betrieb.

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Dafür kann man beim Taxi-Stand in Alausí noch ohne Handy telefonieren.

Umzüge für das Jesuskind

Zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es immer wieder mal Umzüge zu Ehren des Jesuskindes, wie hier in und um Riobamba. Offenbar werden diese Umzüge von einzelnen Familien gesponsert. Diese Familie bildet den Schluss eines Umzuges und trägt das Jesuskind. Bei den Kostümen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: P1040344 P1040338 P1040336 P1040335 P1040334 P1040333 P1040327P1040350P1040351