Die Panamericana von Quito nach Cuenca wird auch Straße der Vulkane genannt, weil man auf diesem Weg an einigen eben solchen vorbeikommt. Wir haben uns am zweiten Weihnachtstag auf den Weg gemacht.
Eindrücke vom Weg:
Am Chimborazo:
Man fährt um die Kurve und auf einmal ist er da: der Chimborazo, mit 6310m höchster Berg Ecuadors.





Dort oben am Chimborazo leben Vicuñas, Verwandte der Lamas.
Auf den Märkt in Riobamba und Licto:
Will man Seil kaufen, wird es gleich auf Wunsch zugeschnitten und die Enden mithilfe der Kerze verschmolzen.
Bananen werden direkt aus dem LKW verkauft.
Wer hat Lust auf Fleisch?


Gleich zum hier Essen … 

… oder lieber ein frisch aufgeschlitztes Kaninchen für zuhause?
Schöner anzusehen sind sicherlich die Textilien:

In Riobamba auf dem Markt kann man auch nähen lassen:

Diese Uhren sind garantiert wasserdicht!
La Iglesia de Balbanera – 1534 erbaut und damit wohl die älteste Kirche auf ecuadorianischem Boden liegt an der Laguna Colta in der Nähe von Riobamba.
In Riobamba ist auch auf der Straße die Verpflegung gesichert:
Hier gibt’s Zuckerrohrsaft.
Ein Mango-Auto fährt durch die Gegend.
Oder man kauft Trauben und Grenadillas aus der Schubkarre.
Diese Schoten mit pelzigen Früchten kann man auch überall kaufen.
Seit wenigen Jahren fährt in Ecuador auch wieder ein Zug. Zwar ist es nur ein Touristenzug, aber die Gleise zwischen Quito und Guayaquil sind wieder befahrbar. Man kann die ganze Reise machen oder kleinere Etappen fahren. Die ecuadorianische Regierung hat viel Geld in neue Bahnhöfe investiert und macht kräftig Tourismuswerbung mit dem „Tren Ecuador“. Oft fährt allerdings nur eine Art Schienenbus, wie hier am Bahnhof bei der Laguna Colta:
Unten sind die Weichen am Bahnhof Urbina, am Fuß des Chimborazo, zu sehen. Wenn gerade kein Zug fährt – es fährt nur einer am Tag – passen die Lamas auf, dass nichts passiert:
Zum Bahnhof Urbina gehört auch eine „Posada del Tren“ und ein kleiner Souvenirladen. Hier kann man Kunsthandwerk aus Tagua kaufen. Das ist ein Palmensamen, der sehr hart ist und verarbeitet und ungefärbt fast wie Elfenbein aussieht. Hier sieht man eine Tagua-Werkstatt:

Ingapirca
Etwa 1,5 Stunden nördlich von Cuenca liegt Ingapirca, die größte Inka-Ruine von Ecuador. Wer hier etwas nach Art von Machu Picchu erwartet, wird enttäuscht sein, aber die relativ kleine Anlage ist trotzdem sehr interessant, insbesondere weil man hier auch die besondere Technik der Steinbearbeitung der Inkas sehen kann:

Die Posada Ingapirca (s.o., im Bild sieht man die typischen Cañari-Hüte, die in dieser Gegend zur lokalen Tracht gehören) können wir zur Übernachtung nicht empfehlen. Die etwas heruntergekommenen, kalten Zimmer sind viel zu teuer für das, was sie bieten.
Wer will, kann bei Ingapirca schon mal anfangen, Quechua zu lernen
Unterhalb der Ruinenanlage gibt es eine eindrucksvolle Felsformation, die aussieht wie ein Gesicht.
Seit der Verbreitung des Mobiltelefons ist dieser private Telefonverleih wohl nicht mehr in Betrieb.
Dafür kann man beim Taxi-Stand in Alausí noch ohne Handy telefonieren.
Umzüge für das Jesuskind
Zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es immer wieder mal Umzüge zu Ehren des Jesuskindes, wie hier in und um Riobamba. Offenbar werden diese Umzüge von einzelnen Familien gesponsert. Diese Familie bildet den Schluss eines Umzuges und trägt das Jesuskind. Bei den Kostümen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt:
















