Nördlich von Quito liegt einer von zwei(?) – habe ich jedenfalls gehört – bewohnten Vulkankratern der Welt, der Pululahua. Dort betreibt eine Deutsche eine Pferderanch. Also haben wir uns mal aufs Pferd gewagt und eine kleine Reittour durch den Krater gemacht:

Dabei konnten wir beobachten, wie die weniger kapitalintensive Landwirtschaft funktioniert:
Archiv für den Monat: Oktober 2015
Parlament und Präsidentenpalast
Freundlicherweise nahmen mich die ecuadorianischen Kollegen vom Fachbereich Soziales mit auf eine Exkursion zum Parlament und zum Präsidentenpalast. Das war natürlich super interessant, da man als einzelner Tourist dort nicht so einfach reinkommt.
Für die Nationalversammlung (asamblea) hat Oswaldo Guayasamín riesige Wandgemälde zur Geschichte von Ecuador geschaffen. Man beachte oben links die fiese Figur mit dem CIA-Stahlhelm. Der Mitarbeiter der asamblea erklärte, es handele sich dabei nicht um eine negative Darstellung eines bestimmten Landes 😉
Wenn man in den Präsidentenpalast reingeht, muss man zuerst an den gefährlichen Wachen vorbei …
…und dann die Fahne grüßen, d.h. also sich kurz verneigen.
Im Präsidentenpalast gibt es neben dem Bankettsaal sogar eine kleine Kapelle mit goldenem Altar. Höheren Beistand haben ja viele ecuadorianische Präsidenten schon nötig gehabt.
Das ist der Kabinettssaal. Von dort aus kann man auf den Balkon gehen, …
… von wo aus die Präsidenten sich öfter mal dem Volk zeigen. Hier zeigen sich nur die Schüler der Abschlussklasse.
Das ist die Schärpe, die jeder Präsident zu wichtigen Anlässen trägt.
Dieses Wandmosaik erinnert an die indigenen Opfer bei der Eroberung des Amazonasgebietes.
Oktoberfest
Wenn irgendwo ein paar Deutsche leben, gibt es natürlich auch ein Oktoberfest. In Cumbayá gibt es zwar keine Wiesn, aber immerhin ein Festzelt auf den Parkplatz vor dem Supermarkt, Bratwurst von einem deutschen Metzger, Bier von einem deutschen Braumeister und einen als Bayer verkleideten Animateur aus Köln. Ozapft is!
Parque La Carolina
Quilotoa-Loop
Da in Ecuador der 9. Oktober Feiertag ist (Independencia de Guayaquil) konnten wir das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub an der Quilotoa-Lagune nutzen. Dieser Kratersee liegt etwa 2-3 Stunden südlich von Quito und es gibt einen Rundweg („Loop“) durch das Gebiet, der von der Panamericana abzweigt.
Zuerst mussten wir aber am Cotopaxi vorbei, der friedlich vor sich hin qualmte:


Auf der Panamericana entlang des Cotopaxi haben sie jetzt große Schilder aufgestellt, die vor Ascheregen warnen – also: langsam fahren und Licht anmachen!
Und das ist die Lagune (gut 3900 m hoch; 3 km Durchmesser; bis zu 250 m Wassertiefe):

Im Umland der Quilotoa-Lagune liegen viele urige Andendörfer, wie z.B. Zumbahua, wo wir den Sonntagsmarkt miterleben konnten:




Das sind traditionelle Röcke, die die indígenas hier tragen.
Auch der Tiertransport war ganz interessant:


Auch diesmal wieder schöne Aufnahmen aus der Kategorie „Hinten mitfahren“:



Die fliegen ja durch die Luft!

Eine Stadtansicht von Quito