Reiten im Pululahua

Nördlich von Quito liegt einer von zwei(?) – habe ich jedenfalls gehört – bewohnten Vulkankratern der Welt, der Pululahua. Dort betreibt eine Deutsche eine Pferderanch. Also haben wir uns mal aufs Pferd gewagt und eine kleine Reittour durch den Krater gemacht:P1110168P1110177
Dabei konnten wir beobachten, wie die weniger kapitalintensive Landwirtschaft funktioniert:P1110183

Parlament und Präsidentenpalast

Freundlicherweise nahmen mich die ecuadorianischen Kollegen vom Fachbereich Soziales mit auf eine Exkursion zum Parlament und zum Präsidentenpalast. Das war natürlich super interessant, da man als einzelner Tourist dort nicht so einfach reinkommt.P1110125Für die Nationalversammlung (asamblea) hat Oswaldo Guayasamín riesige Wandgemälde zur Geschichte von Ecuador geschaffen. Man beachte oben links die fiese Figur mit dem CIA-Stahlhelm. Der Mitarbeiter der asamblea erklärte, es handele sich dabei nicht um eine negative Darstellung eines bestimmten Landes 😉

Wenn man in den Präsidentenpalast reingeht, muss man zuerst an den gefährlichen Wachen vorbei …P1110151 P1110150…und dann die Fahne grüßen, d.h. also sich kurz verneigen.P1110130P1110147Im Präsidentenpalast gibt es neben dem Bankettsaal sogar eine kleine Kapelle mit goldenem Altar. Höheren Beistand haben ja viele ecuadorianische Präsidenten schon nötig gehabt.P1110138Das ist der Kabinettssaal. Von dort aus kann man auf den Balkon gehen, …P1110143… von wo aus die Präsidenten sich öfter mal dem Volk zeigen. Hier zeigen sich nur die Schüler der Abschlussklasse.P1110137Das ist die Schärpe, die jeder Präsident zu wichtigen Anlässen trägt.P1110134Dieses Wandmosaik erinnert an die indigenen Opfer bei der Eroberung des Amazonasgebietes.

 

 

Oktoberfest

Wenn irgendwo ein paar Deutsche leben, gibt es natürlich auch ein Oktoberfest. In Cumbayá gibt es zwar keine Wiesn, aber immerhin ein Festzelt auf den Parkplatz vor dem Supermarkt, Bratwurst von einem deutschen Metzger, Bier von einem deutschen Braumeister und einen als Bayer verkleideten Animateur aus Köln. Ozapft is!P1110104

Parque La Carolina

Einer der großen Parks in Quito heißt „La Carolina“. Hier ist am Wochenende jede Menge los. P1110072Diesmal war auch die Laufrad-Gang mit Maristela, Lotta und Jacob dabei:P1110052P1110058Die fliegen ja durch die Luft!

Quilotoa-Loop

Da in Ecuador der 9. Oktober Feiertag ist (Independencia de Guayaquil) konnten wir das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub an der Quilotoa-Lagune nutzen. Dieser Kratersee liegt etwa 2-3 Stunden südlich von Quito und es gibt einen Rundweg („Loop“) durch das Gebiet, der von der Panamericana abzweigt.

Zuerst mussten wir aber am Cotopaxi vorbei, der friedlich vor sich hin qualmte:P1100904P1100901P1100899P1100881Auf der Panamericana entlang des Cotopaxi haben sie jetzt große Schilder aufgestellt, die vor Ascheregen warnen – also: langsam fahren und Licht anmachen!

Und das ist die Lagune (gut 3900 m hoch; 3 km Durchmesser; bis zu 250 m Wassertiefe):P1100949 P1100982 P1100999P1110032Im Umland der Quilotoa-Lagune liegen viele urige Andendörfer, wie z.B. Zumbahua, wo wir den Sonntagsmarkt miterleben konnten:P1110017P1110018P1110020P1110011 P1110009P1110021
Das sind traditionelle Röcke, die die indígenas hier tragen.

Auch der Tiertransport war ganz interessant:P1110005 P1110004 P1110001P1110023

Auch diesmal wieder schöne Aufnahmen aus der Kategorie „Hinten mitfahren“:P1110034 P1110035

Oswaldo Guayasamín

Oswaldo Guayasamín (1919-1999) war der berühmteste bildende Künstler Ecuadors. In Quito kann man sein Wohnhaus/Atelier und die Capilla del Hombre – eine Art nicht-religiöse Kapelle mit einigen seiner Werke – besichtigen:P1100847 P1100856 P1100861Eine Stadtansicht von Quito