In Ecuador begeht man jedes Jahr den Tag der Schlacht am Pichincha 1822 als Feiertag. Damals besiegten lateinamerikanische Truppen unter Mariscal Sucre an den Hängen oberhalb von Quito die spanische Armee. Eigentlich ist der 24. Mai der Jahrestag, aber manchmal wird der Feiertag einfach verschoben, so dass ein langes Wochenende entsteht. So war es diesmal und wir hatten freitags schon frei. Wir fuhren also zu einem Kurzurlaub nach Baños.
Dort kann man „Party-Raupe“ fahren, wie Maristela es nennt …
… in Hobbit-Häusern übernachten bzw. essen gehen (Hostería Chamanapamba) 
…schaukeln…
… Wasserfälle sehen …
… lustige Tiere im Zoo treffen …
… oder, wenn es nicht gerade in Strömen regnet, für einen Moment die Spitze des Tungurahua sehen…
Auf dem Rückweg haben wir in Ambato Station gemacht und den Landsitz von Juan Leon Mera besichtigt, der im 19. Jahrhundert dort lebte und die ecuadorianische Nationalhymne gedichtet hat (Wer das patriotische Machwerk in seiner ganzen Pracht studieren will, bitte hier klicken: https://de.wikipedia.org/wiki/Salve,_Oh_Patria). Es ist ein schönes Anwesen mit vielen Originalgegenständen der Familie und einem riesigen Garten mit ziemlich hohen Palmen ..
… und ziemlich hohen Kakteen:
Auch auf der Fahrt gab es wieder interessante Bilder zu sehen. Hier sehr vorbildlich, das Kleinkind mit Helm:
In diesem Fall befanden sich – nicht übertrieben – fünf Personen plus Kartoffel(?)sack auf dem Motorrad. Leider habe ich sie nicht mehr von der Seite erwischt:
… und natürlich auch „Hinten Mitfahren“:

Diesmal handelte es sich aber nicht um Möbel, sondern um einen LKW voller Produkte aus Deutschland, die über die Deutsche Botschaft zollfrei eingeführt werden dürfen. Wir hatten also im Februar aus einer riesigen Liste ganz viele Sachen bestellt, die es in Ecuador nicht gibt (z.B. Erdnussflips, Sauerkirschen etc.) oder die hier wegen diverser Steuern und Zölle extrem teuer sind (z.B. Wein).


Trotzdem schlenderten wir ein wenig durchs historische Zentrum und kamen zum ersten Mal auch zur Plaza San Marcos. Dort findet sich neben hübschen Exemplaren der Kolonialarchitektur auch noch ein Gebäude, in dem von 1919 bis 1926 die Deutsche Schule Quito untergebracht war:





