Auf dem Ilaló

Endlich haben wir uns mal aufgerafft und den Berg bestiegen, den wir jeden Tag sehen, wenn wir aus dem Fenster blicken. Ok, „bestiegen“ war übertrieben. Zum Glück gibt es einen extrem steilen und extrem staubigen, aber befahrbaren Weg fast bis zum Gipfel. Von dort hat man natürlich einen herrlichen Ausblick auf das Tal, Quito und die Berge:P1070924Wer jetzt in die Blog-Einträge von August letzten Jahres zurückblättert und schaut, wie unser Haus aussieht, der kann es eindeutig identifizieren …P1070929… ungefähr – leicht nach unten rechts abweichend – in der Bildmitte.

P1070925Blick auf die Ruta Viva (neue Schnellstraße, eröffnet im Dezember 2014) mit Quito im höher gelegenen Tal im Hintergrund

Außenhandelskammerpanorama

Vom Dach der Deutsch-Ecuadorianischen Industrie- und Handelskammer in Quito hat man einen schönen Blick auf die Stadt:P1070857 P1070841 P1070861Der Panecillo in der FerneP1070858Das Estadio Olimpico Atahualpa

P1070840Nach getaner Arbeit (mündliche Kammerprüfungen) gab es für Manu und Kollegen ein Mittagessen in schwarz-rot-gold.

Sangolqui

Nicht weit von uns, im Tal südlich von Lumbisí liegt die Stadt Sangolqui. Hier findet jeden Sonntag ein großer und sehenswerter Markt statt. Rund um den Hauptplatz gibt es sogar noch traditionelle Architektur zu bewundern.P1070819 P1070832Der Papstbesuch wirft schon seine Schatten voraus – oder ist diese Metapher jetzt unangebracht?P1070822

Als wir dort waren, wurde außerdem noch Vatertag gefeiert (fällt hier nicht auf Christi Himmelfahrt). Es spielte die örtliche Blaskapelle, die denjenigen, die zuerst tanzen, eine ihrer CDs versprach.P1070827
Dieses Pärchen war unter den GewinnernP1070834Die älteren Herrschaften sahen sich das Treiben lieber von den Logenplätzen aus an.

 

Tulipe

Ich durfte die nationalen II. Kurse (entspricht 8. Klasse) auf einer Tagesfahrt nach Tulipe begleiten. Das ist eine archäologische Stätte etwa 1,5 Stunden nordwestlich von Quito (in der Nähe von Mindo). Dort wurden Wasserbecken ausgegraben, die von der Kultur der Yumbos für Reinigungs- und Initiationszeremonien benutzt wurden. Die Yumbos lebten ab ca. 800 n. Chr. bis 1660 in der Region um Nanegalito. Sie waren ein Volk von Bauern und Händlern, die ein System von Hohlwegen errichtet hatten, durch die sie frische Lebensmittel von den Küstenregionen in die Berge und umgekehrt transportieren konnten. 1660 brach der Vulkan Pichincha aus und bedeckte alles mit einer Ascheschicht, so dass die Yumbo ihr Land verlassen mussten.P1070784 P1070787 P1070789 P1070782