Mindo

Bevor unser erstes Schuljahr in Ecuador beginnt, haben wir noch einen Kurzurlaub in Mindo gemacht. Mindo liegt etwa 1,5 Stunden westlich von Quito und deutlich tiefer. Das heißt: wärmeres Wetter und kurvenreiche Anfahrt.

Zu sehen gibt es dort Kolibris, Schmetterlinge, Orchideen, Wasserfälle, eine Schokoladenmanufaktur und das ein oder andere skurrile „Gebäude“:

P1010789Morgens in unserem Frühstücks“raum“. Übernachtet haben wir in den Cabañas Armonia: einfach aber schön und sauber, mitten im Orchideengarten, Kolibrigesumme zum Frühstück. P1010802Dies hier ist wirklich ein Schuhgeschäft. Es hat später auch aufgemacht. P1010810 Kakao wächst zwar nicht in Mindo, weil es dort noch zu kalt ist, aber er wird in einer Manufaktur zu Schokolade verarbeitet. P1010821P1010840 Puppen aus Gold und Silber, na ja, sieht jedenfalls so aus. P1010853 P1010919 Saft- und Cocktailbar mit bequemen Hängesesseln!P1010902 P1010921Wenn ein Auto kommen sollte, gehen die Hunde bestimmt auch zur Seite.

P1010920Frische Luft und Naturmotive zur Verschönerung des öffentlichen Nahverkehrs.P1010922Keine Ahnung, was der Statiker von Beruf ist …

In unserem Garten

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In unserem Garten wachsen jede Menge Bäume, Blumen und Sträucher. Einige davon tragen auch essbare Früchte, wie hier z.B. die Cherimoya. Leider sind die Früchte fast immer voller Würmer, so dass wir bisher noch keine essen konnten. Vom Avocadobaum dagegen haben wir schon gegessen
P1010695Hier sieht man naranjillas. Das sind kleine, haarige Zitrusfrüchte. Sie schmecken wie eine Mischung aus Zitrusfrucht und Kiwi und sind etwas bitter. Man benutzt sie hier sehr häufig für Säfte.P1010691Am Feigenbaum war schon jemand schneller 🙁

Rooschdwoschdbuud

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Man glaubt es kaum, doch vor dem Centro Comercial Cumbayá gibt es eine „Rooschdwoschdbuud“ (für Nicht-Saarländer: ein Verkaufsstand für Bratwurstgerichte). Wir haben aber bis jetzt noch nicht dort gegessen. Die Firma bunz produziert auch Leberwurst und Bratwürste, die man im Supermarkt kaufen kann.

Quito – historisches Zentrum

Hier ein paar erste Eindrücke von Quito. Von Lumbisí aus muss man einige Höhenmeter machen, um nach Quito zu gelangen. Der kürzeste Weg führt über eine sehr kurvige Verbundsteinstraße durch Guápulo. Die Tatsache, dass Quito in einem Erdbebengebiet liegt – wir selbst haben in den paar Tagen schon mehrere erlebt (eines über 5 auf der Richter-Skala) – hält aber niemanden davon ab, Hochhäuser direkt an die „Abbruchkante“ zu bauen.        P1010731

Das historische Zentrum ist angeblich das am besten erhaltene in Südamerika.

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Hier sieht man die Plaza Grande, eine der Hauptplätze der Altstadt und wie ich finde auch der schönste.

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An der Plaza Grande liegt auch der Präsidentenpalast. Als wir davorstanden, kam gerade der Vizepräsident, Jorge Glas, heraus und nahm sich über eine Viertelstunde Zeit, um mit Passanten Fotos zu machen – auch mit Manu und Maristela 😉 Er heißt übrigens Glas, weil sein Großvater aus Hamburg stammt.

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Die Plaza San Francisco wird dominiert durch die gleichnamige Kirche und die dazugehörige Klosteranlage.

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Auf einem Hügel („Panecillo“, zu deutsch Brötchen) über der Altstadt steht das Wahrzeichen der Stadt, die Virgen de Quito. Sie ist mit Sockel immerhin 41 m hoch und damit sogar höher als die Christus-Statue – wenn auch nicht ganz so spektakulär gelegen.

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Die Altstadt ist natürlich nicht nur pittoresk, sondern für europäische Verhältnisse auch laut, schmutzig und chaotisch. Straßenhändler bieten so ziemlich alles feil – von Kopfkissen bis zu Hundewelpen.

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Gegen die stechende Äquatorsonne helfen Mützen, Hüte oder oft auch Wolldecken.

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In diesem Innenhof an der Plaza Grande befindet sich ganz oben das Restaurant „Hasta la Vuelta Señor“. Dort gibt es in schönem Ambiente typisch ecuadorianische Gerichte. Für hiesige Verhältnisse ist es nicht ganz billig, so zwischen 10 und 20 USD für die Hauptgerichte, aber durchaus empfehlenswert.

 

Da wohnen wir

Händifotos 019

Unser Haus liegt in einer sog. urbanizacion. Das ist in unserem Fall ein Wohngebiet von etwa 20-30 Häusern, in das man nur durch ein bewachtes Eingangstor gelangt. Die urbanizacion liegt in Lumbisí, das ist ein Dorf im Tal östlich von Quito. Bis zur Schule sind es ein paar Minuten mit dem Auto.

One-Way Flight

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Mit einem Flug über Santo Domingo und Panama ging’s los. Passend zu letzterem hatten wir eine Maschine mit Tigerente und Frosch, denn Janosch weiß ja bekanntlich, wie schön Panama ist.