Guayaquil

Auf dem Weg zur Osterinsel haben wir einen Tag in Guayaquil verbracht. P1050840Auf dem Weg dorthin schaute der Gipfel des Chimborazo aus den Wolken heraus.

Guayaquil liegt sehr oft unter einer dichten grauen Wolkendecke. Trotzdem ist es heiß und schwül und der Rio Guayas schiebt sein bräunlich-trübes Wasser gemächlich in Richtung Pazifik. Die Stadt ist also sicherlich kein Touristenmagnet, aber sie hat durchaus auch einige schöne Seiten.P1050951P1050886Am Malecón kann man spazieren gehen…P1050952P1050924… und das von einem blau-weißen Leuchtturm gekrönte Viertel „Las Peñas“ mit seiner kolonialen Architektur ist definitiv sehenswertP1050939

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Im Parque Seminario vor der Kathedrale wohnen Leguane:P1050871

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Ein Denkmal für den Überwachungsstaat!?

P1050965Der Alptraum des deutschen Auslandslehrers in Ecuador! Am Flughafen von Guayaquil wurde er Realität. Zum Glück war der offizielle Kurs des Euro nicht wirklich so schwach, aber es fehlte nicht mehr viel.

Händifotos 797Shrimps zum Mitnehmen – auch das gibt’s am Flughafen von Guayaquil.

Templo de la Patria

Ganz hoch über der Altstadt von Quito gibt es ein seltsames graues Gebilde, den Tempel des Vaterlandes. Diese mit patriotischem Kitsch gefüllte Betonkonstruktion erinnert an die Schlacht am Pichincha, die dort oben am 24. Mai 1822 stattfand. Damals besiegten die Truppen von Mariscal Sucre die Spanier und erkämpften damit die Unabhängigkeit des  Gebietes, das sich 1830 als Staat Ecuador gründete. P1050627

Auch für Menschen mit Skepsis gegenüber Heldenverehrung lohnt sich die Fahrt dorthin, denn bei guten Wetter hat man eine fantastische Aussicht über Quito und die Berge.P1050664P1050649 P1050629Auch er hat eine tolle Aussicht von seiner Terrasse.P1050628 Der panecillo von oben.P1050642  P1050657P1050641
Hier sieht man die Ausläufer des Mercado San Roque.

Centro de Arte Contemporaneo

In einem ehemaligen Militärkrankenhaus nördlich des historischen Zentrums von Quito liegt das Museum für moderne Kunst. Hier einige Eindrücke:P1050625  P1050510   P1050528  P1050517 P1050560 P1050549  P1050583

Es gab eine skurrile Ausstellung zum Thema Space Exploration, in der die seltsame Mischung aus wissenschaftlicher Dokumentation und künstlerischer Fiktion ungewöhnliche Eindrücke kreierte, wie hier z.B. bei den Tafeln zur palästinensischen(!) Raumfahrtbehörde:P1050499
… oder beim Weltraumkooperationsprogramm von Kuba und Quebec (!):P1050500Beides gehört – so bin ich mir fast sicher – in den Bereich der künstlerischen Fiktion.