In den Herbstferien haben wir eine Woche in Cartagena an der kolumbianischen Karibikküste verbracht. Cartagena war einmal eine der wichtigsten Städte des spanischen Kolonialreiches und ist heute ein Touristenmagnet wegen der gut erhaltenen und schön renovierten kolonialen Altstadt. Hier einige Eindrücke:

Fast jede Straßenecke bietet ein Postkartenmotiv …


Sowohl die Balkone …


… als auch die Türen und Tore der Stadt wären schon einen Bildband wert …


Es gibt auch schöne Kirchen …
… und andere interessante Gebäude, wie z.B. den früheren Palast der Inquisition:
Das Inquisitionsmuseum ist zwar recht bescheiden, aber immerhin gibt es einen funktionierenden Galgen …
… der Innenhof bietet genug Raum zur Unterhaltung für kolumbianische Schulkinder …
und auch sonst interessante Motive:

Natürlich dürfen auch üblichen Verdächtigen nicht fehlen: Simon Bolívar …
… und Christoph Kolumbus:
Aber nicht nur Entdecker und Großgrundbesitzer werden mit Denkmälern geehrt, sondern auch wichtige indigene Persönlichkeiten wie „La India Catalina“, die als Vermittlerin zwischen Spaniern und Ureinwohnern fungierte:
In den Museen kann man präkolumbianische Goldschmiedekunst bewundern…
… und in den weniger auf Hochglanz polierten Straßen im Viertel Getsemaní auch moderne street art …





Getsemaní ist gerade auf dem Weg der Gentrifizierung, aber noch ist es auch ein Viertel, das sich von seiner schäbig-schönen Seite zeigt:


Cartagena ist auch berühmt für seine Festungsanlagen, insbesondere für die größte Festung des spanischen Kolonialreichs San Felipe de Barajas:

Koloniale Tradition und moderne Skyline liegen in Cartagena nur wenige Meter auseinander:
Im Hafen von Cartagena liegt ein Großteil der kolumbianischen Marine …
… von deren Schiffen allerdings nicht alle seetauglich zu sein scheinen …
Außerdem gibt es lustige Tiere …

… interessante Pflanzen …
… skurrilen Fassadenschmuck …
… und schöne Ansichten bei Nacht:

