Ende August wollten wir mal den Süden von Ecuador besser kennenlernen, d.h. vor allem Loja und Vilcabamba. Unsere erste Station war Riobamba. Dort konnten wir den Chimborazo in der Abenddämmerung bewundern:
An der Laguna Colta sahen wir die Dampflok von Tren Ecuador:
Dann besuchten wir den Markt in Guamote. Hier einige Eindrücke:

Hier gibt es natürlich nur Original-Markenprodukte …
… und hier lecker Hühnerfüße.

Der Beruf des Radio- und Fernsehtechnikers wird hier noch geschätzt.

Hier handelt es sich – vermutlich – um eine mobile Dreschmaschine.
Indígenas in Saraguro:
Nachhaltige Parkbankbeschattung in Loja:
Ob diese geschwungenen Formen in Loja auch Hundertwasser gefallen hätten?
Das pseudohistorische Stadttor von Loja und die gegenüberliegende Heldenverehrungswand für Simón Bolívar:
Im Freizeitpark von Loja wurden typische Gebäude aus europäischen Ländern nachgebaut:
Auf dieser Speisekarte eines Restaurants in Loja hat sich mal wieder der Fehlerteufel eingeschlichen. Das unterste Gericht heißt übersetzt „Gebratener LKW“, gemeint war aber wohl eher „Gebratener Fisch“ – „Pescado Frito“:
Loja ist berühmt für die Wallfahrt der „Virgen del Cisne“, der Jungfrau vom Schwan. Diese Marienfigur aus dem 16. Jahrhundert wird einmal im Jahr aus dem ca. 70 km entfernten Wallfahrtsort El Cisne in einer mehrtägigen Prozession nach Loja gebracht. An diesem Tag werden die Straßen geschmückt und die Menschen warten stundenlang auf die Ankunft ihrer verehrten „Virgen“:

An einem Laden in Loja haben wir dieses Schild gesehen: „Wir sind nicht Google, aber wir haben alles, was du suchst.“
Das verschlafene Dörfchen Vilcabamba wird auch das Tal der Hundertjährigen genannt. weil die Leute da angeblich alle sehr alt werden. Viele Alte haben wir nicht gesehen, aber das sehr angenehme Klima, die schöne Landschaft und besonders die empfehlenswerte Hosteria Izhcayluma sind die Reise wert:



Auf dem Rückweg haben wir noch eine Station in Alausí gemacht. Dort sind wir mit dem Zug die sog. Teufelsnase (Nariz del Diablo) gefahren. Diese Strecke verbindet das Hochland mit der Küstenregion. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und gilt als eisenbahntechnisches Kuriosum. Die Strecke ist so steil, dass der Zug mehrmals die Richtung wechseln und im Zickzack den Berg rauf- bzw. runterfahren muss:












Schon beim Anflug und erst recht beim Blick aus dem Hotelzimmer zeigt sich die imposante Skyline von Panama City.







Dieses Gebäude beherbergt das sehr interessante und schön gestaltete Kanalmuseum.
Auf einem der Plätze in der Altstadt fand gerade eine Gedenkveranstaltung für Simón Bolívar statt, bei dem Staatsbesuch aus Venezuela zugegen war. Auch aus Ecuador hat offensichtlich jemand einen Kranz gebracht (s. Bildmitte).












Die USA hatten Anfang des 20. Jahrhunderts die Abspaltung Panamas von Kolumbien unterstützt und sicherten sich dafür die Herrschaft über die Kanalzone. Unter Präsident Jimmy Carter wurde 1979 die Rückgabe der Kanalzone an Panama vereinbart und 1999 endgültig vollzogen.

Die Schleusentore werden nicht mehr auf- und zugeklappt, sondern wie eine Schiebetür vor- und zurückgefahren. Außerdem gibt es große Becken, so dass das Wasser für mehrere Schleusendurchfahrten benutzt werden kann. Und so sieht das aus, wenn ein Schiff aus der Gegenrichtung in die alte Schleuse reinfährt:













So sah es auf Pool-Level aus:
Leider war die Dachterrasse nur abends zugänglich und mit hohen Glaswänden gesichert, die das Fotografieren etwas erschwerten – aber im 62. Stock ist das vielleicht auch besser so:



… Abhängen im Pool in parkähnlichen Anwesen …
… die Show eines deutschen Zauberers …
… von einem Argentinier traditionell zubereitetes Rindfleisch …
… oder eine 12-köpfige Mariachi-Band.

… in Hobbit-Häusern übernachten bzw. essen gehen (Hostería Chamanapamba) 












Diesmal handelte es sich aber nicht um Möbel, sondern um einen LKW voller Produkte aus Deutschland, die über die Deutsche Botschaft zollfrei eingeführt werden dürfen. Wir hatten also im Februar aus einer riesigen Liste ganz viele Sachen bestellt, die es in Ecuador nicht gibt (z.B. Erdnussflips, Sauerkirschen etc.) oder die hier wegen diverser Steuern und Zölle extrem teuer sind (z.B. Wein).


Trotzdem schlenderten wir ein wenig durchs historische Zentrum und kamen zum ersten Mal auch zur Plaza San Marcos. Dort findet sich neben hübschen Exemplaren der Kolonialarchitektur auch noch ein Gebäude, in dem von 1919 bis 1926 die Deutsche Schule Quito untergebracht war:





