In den Osterferien flogen wir nach Galapagos, genauer gesagt auf die beiden Inseln Santa Cruz und Isabela. Auch wenn man nicht auf eine Kreuzfahrt geht, sondern auf den Inseln wohnt und von dort Ausflüge macht, kann man sehr viele Tiere beobachten. Wir fangen mal mit den Leguanen an:



Neben den schwarzen gibt es auch gelb-orangefarbene, aber die sieht man viel seltener:
Manchmal kriegen die Leguane auch am Fischmarkt ein paar Reste ab:

Das ist die Spur des Leguans auf dem Strand. Jedenfalls sollte man sehr aufpassen, dass man nicht aus Versehen einen überfährt…
Hier steht: „Leguane gehen über die Straße. Bitte langsam fahren.“
Auch sehr einfach zu finden sind die Landschildkröten. Sowohl auf Santa Cruz als auch auf Isabela gibt es Aufzuchtstationen, die man besichtigen kann. Natürlich leben sie auch frei im Inneren der Inseln.


Das hier ist bzw. war „Lonesome George“, der letzte seiner Art von der Insel Pinta. Er wurde ca. 100 Jahre alt und starb 2012, jedoch ohne Nachkommen zu hinterlassen. Seine Art zeichnet sich durch die besonders langen Gliedmaßen und den langen Hals aus. Die Wölbung des Panzers erlaubt ihm außerdem, den Hals sehr weit nach oben zu recken. Jetzt steht er ausgestopft und präpariert in einem klimatisierten Raum in der Charles-Darwin-Forschungsstation auf Santa Cruz.
Natürlich gibt es auch Meeresschildkröten, wie diese hier, die man bei Schnorcheltouren auch sehr nah erleben kann:
Ab und zu muss man auch mal Luft holen:
Besonders lustig sind oft auch die Seelöwen:
Sie schlafen gerne mal auf Bänken…
… hängen am Fischmarkt rum und greifen die Reste ab …
… um sich dann mit vollem Bauch unter den Tresen zu legen …
Noch berühmter sind wohl die Blaufußtölpel aufgrund ihres leuchtenden Beinkleides:


Wir hatten auch Glück und haben eine Gruppe Galapagos-Pinguine gesehen. Die sind ganz klein und nicht ganz so einfach zu finden und halten sich nicht in der Nähe von Menschen auf:

Nicht so berühmt aber auch schön sind die Flamingos …

… und verschiedene Arten von Krabben und Krebsen:

Wer nicht ständig Tiere beobachten will, kann in Galapagos aber auch das Strandleben genießen. Auf Santa Cruz gibt es die berühmte Tortuga Bay mit einem extrem breiten, extrem weißen und extrem heißen Strand:
Man kann dort nur zu Fuß hingehen. Es sind zwar nur 2-3 km aber bei 36 Grad und Sonne ist der Weg schon recht anstrengend. Komfortabler hat man es auf Isabela. Dort liegt der Ort direkt an einem wunderschönen Strand. Von unserem Ferienhaus (Bildmitte) konnten wir direkt ins Wasser gehen:




Hinter dem Haus gab es ein kleines mit Palmen bewachsenes Grundstück:
(Dies ist keine Fototapete!)
Die Einheimischen haben eine interessante Technik, wie sie mit einem Seil und ein paar Holzstangen die Palmen erklimmen und die Kokosnüsse ernten können:
Die Fassadenverkleidung aus Lavagestein sieht toll aus, wird aber leider weder bei Hornbach noch bei Obi geführt.
Auf Santa Cruz gibt es auch viel Spannendes zu entdecken. Zum Schnorcheln und Schwimmen besonders schön ist das kühle klare Wasser in der Schlucht Las Grietas:
Auf dem Weg dorthin sieht man typische Landschaften mit baumartigen Kakteen, den sog. Opuntien:
Die Stämme haben eine interessante Struktur …
… und manchmal finden sich Kaktusherzen:

Empfehlenswert fürs Abendessen in Puerto Ayora ist die Calle de los Kioskos (offiziell Calle Charles Binford). Die wird um 18 Uhr gesperrt und die anliegenden Restaurants stellen ihre Tische und Stühle auf die Straße:
Zum Abschluss weitere Impressionen aus Galapagos:





